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Rumänien gilt als Knotenpunkt für den Menschenhandel in Mittel- und Osteuropa. IJM baut deswegen in Bukarest ein zentrales Büro auf, das mit vielen Partnern die Bekämpfung des Menschenhandels stärkt und weiterentwickelt.

Mit einem Team von 3 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern untersucht IJM die aktuelle Situation im Land und will daraus eine langfristige Strategie entwickeln. Ein wichtiger Schritt ist dabei auch das Kennenlernen von lokalen Partnern. Bei der geplanten Recherchearbeit zu sexueller Ausbeutung, Arbeitssklaverei und dem Zwang zu Bettelei kann so auch bereits auf vorhandene Expertise zurückgegriffen werden.

Ein Großteil des Budgets für die Startphase in 2019 ist bereits zusammengekommen. Bei der Finanzierung der fehlenden 47.000 € ist jeder Betrag willkommen! Mit einer Spende von z. B. 20 € kannst du dich gezielt am Startschuss für Rumänien beteiligen. Mehr Informationen und online spenden unter: ijm-deutschland.de

Vom 22. – 23. Februar 2019 findet in Berlin zum zweiten Mal eine Fachtagung zu der Problematik des Menschenhandels in und nach Deutschland statt. Die Veranstaltung bietet spannende Vorträge von Fachleuten aus dem In- und Ausland. Es werden Einblicke gewährt in den Aspekt der Nachfragereduzierung, ein Kriminalinspektor berichtet über das „Schwedische Modell“ und es werden verschiedene Kampagnen für die Zielgruppe der Freier vorgestellt. Ebenso wird der Frage nachgegangen, inwieweit Pornographie und Menschenhandel zusammenhängen.

Am Samstag werden Workshops zu verschiedenen Themen angeboten, bei denen der Input jedes Einzelnen gefragt ist.

Die Veranstaltung findet im Konrad-Adenauer-Haus statt und die Anmeldung erfolgt direkt über die Website www.fachtagung-mid.de.