Vom 2. – 5. April 2019 findet der 3. Weltkongress gegen die sexuelle Ausbeutung von Frauen und Mädchen in Mainz statt. Unter dem Motto: „Prostitution – neither sex nor work“ laden die Veranstalter zu zahlreichen Vorträgen und Diskussionen ein. Der Kongress wird von SOLWODI e. V. organisiert, der deutschen Mitgliedsorganisation von CAP international, Armut und Gesundheit e. V. und der Unterstützung sowie Teilnahme der gesamten deutschen Bewegung zur Abschaffung von Sklaverei.

Der Kongress wird am Nachmittag des 2. April mit einer besonderen Aktion eröffnet: Eine außergewöhnliche Gruppe von Überlebenden der Prostitution aus Deutschland und der ganzen Welt wird die deutschen Behörden dazu auffordern, ihre schädliche öffentliche Politik in Bezug auf Prostitution erneut zu überdenken.

Die Anmeldung zu dieser wichtigen Veranstaltung kann direkt über die Website www.capworldcongress.org erfolgen.

Vom 22. – 23. Februar 2019 findet in Berlin zum zweiten Mal eine Fachtagung zu der Problematik des Menschenhandels in und nach Deutschland statt. Die Veranstaltung bietet spannende Vorträge von Fachleuten aus dem In- und Ausland. Es werden Einblicke gewährt in den Aspekt der Nachfragereduzierung, ein Kriminalinspektor berichtet über das „Schwedische Modell“ und es werden verschiedene Kampagnen für die Zielgruppe der Freier vorgestellt. Ebenso wird der Frage nachgegangen, inwieweit Pornographie und Menschenhandel zusammenhängen.

Am Samstag werden Workshops zu verschiedenen Themen angeboten, bei denen der Input jedes Einzelnen gefragt ist.

Die Veranstaltung findet im Konrad-Adenauer-Haus statt und die Anmeldung erfolgt direkt über die Website www.fachtagung-mid.de.

In einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema Prostitution geht es schwerpunktmäßig um das Nordische Modell. Teilnehmer sind u. a. Manfred Paulus, Huschke Mau und Dr. Anita Heiliger.

13 – 19 Uhr an der Uni Paderborn, Hörsaal L1

 

 

Tanzen gegen Gewalt und Unterdrückung von Frauen – weltweit. Infos zum Mitmachen unter www.onebillionrising.de