Anlässlich des Europäischen Tags gegen Menschenhandel hat IJM am 18. Oktober 2016 die Aufklärungskampagne #unfrei gestartet. Mit verschiedenen Aktionen wird in ganz Deutschland über Sklaverei und Menschenhandel weltweit informiert und konkrete Handlungsoptionen aufgezeigt. Im Mittelpunkt der Kampagne stehen die zwei Hashtags #frei und #unfrei.

Ziel ist es, in der deutschen Öffentlichkeit Menschen bewusst zu machen, dass sie #frei sind. Über 45 Millionen Menschen weltweit sind dagegen #unfrei. Sie leben in Sklaverei. Um diesen Missstand bekannt zu machen, rufen die Veranstalter auf, ein Zeichen dagegen zu setzen.

Das #frei-Armband

Im Mittelpunkt der Kampagne steht ein blaues Armband mit der Aufschrift #frei. Jeder, der es trägt, setzt ein Zeichen, indem er auf den Gegensatz „Ich bin #frei, doch Millionen Menschen sind #unfrei“ hinweist und so den Missstand der Sklaverei in unserer Gesellschaft zum Thema macht. Auf Facebook, Twitter oder Instagramm kann jeder Träger des #frei-Armbands ein Foto davon posten und dieses teilen.

IJM verbindet diese Kampagne mit vier Aktions-Ideen:

  1. Der #unfrei-Weg in zehn Städten: Auf Marktplätzen, an Bahnhöfen und an anderen markanten Orten in zehn Städten Deutschlands wurden am 18.10. von den ehrenamtlichen Mitarbeitern eine 15 Meter lange Bodenplane ausgelegt. Passanten konnten darüber laufen und sich Meter für Meter über Sklaverei informieren.
  2. Schulen und den Bildungssektor informieren: Für Lehrer und Lehrerinnen stehen fertig aufbereitete Unterrichtseinheiten für die 5. – 13. Klasse verfügbar.
  3. In Kirchen und Gemeinden thematisieren: Es stehen Materialien zur Verfügung, um das Thema Sklaverei in Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen aufzugreifen.
  4. Politiker mit einbeziehen: Alle Mitglieder des Bundestages wurden über die Kampagne #unfrei informiert. Darüber hinaus werden Bürgerinnen und Bürger motiviert, ihre politische Stimme zu nutzen. Mit Hilfe einer Briefvorlage können die Abgeordneten angeschrieben werden.

Alle Materialien und noch mehr Infos zu dieser Kampagne sind über die Website von IJM Deutschland zu finden.